Jugendaustausch

Im Jugendaustausch lernen ostfriesische Schüler: Das wirkliche Israel unterscheidet sich stark von dem Bild, das hier oft von ihm gezeichnet wird.

https://www.mena-watch.com/israel-macht-schule/ (Text/Foto: Stefan Frank)

Eine deutsche Schule zu besuchen, in der der Staat Israel sehr präsent und beliebt ist – diese Gelegenheit bietet sich einem Journalisten nicht oft. Das liegt vor allem daran, dass es nicht viele von dieser Art gibt. Setzen sich angehende deutsche Abiturienten anhand von Unterrichtsmaterialien bekannter Schulbuchverlage mit Israel auseinander, bekommen sie in diesen Büchern oft ein extrem oberflächliches, verzerrtes und einseitig antiisraelisches Bild präsentiert. Das hat Gideon Böss vor Jahren in einer Studie gezeigt, die seither von anderen Untersuchungen bestätigt wurde.

Das Gegenteil davon ist die Freie Christliche Schule Ostfriesland (FCSO) in Moormerland im Kreis Leer.weiterlesen

Besuch von Rabbi Mottel Baleston

Am 24.10.2019 besuchte uns Rabbi Mottel Baleston im ostfriesischen Leer.

Etwa 30 Zuhörer folgten gespannt seinen Ausführungen über die Bedeutung

der biblischen Bündnisse Gottes mit den Menschen.

Mottel Baleston ist Amerikaner und wurde in eine traditionelle jüdische Familie hineingeboren. Die Großeltern mütterlicher- und väterlicherseits waren Juden aus Osteuropa.
Er kam zum Glauben, nachdem er sich als junger Mann auf die Suche nach geistlicher Wahrheit begeben hatte. Nach dem sorgsamen Lesen und Studieren der messianischen Prophetien im Alten Testament erkannte er, dass alleine Jesus sie erfüllt haben kann.
Wie viele andere Juden, die zum Glauben an Jesus, ihren jüdischen Messias und Erlöser kommen, behält auch er seine Liebe gegenüber dem jüdischen Leben und der jüdischen Kultur bei.
Mottel hat in den USA und in Israel studiert. Er hat jahrelang als Ältester und Messianischer Rabbi eine Gemeinde in New Jersey geleitet. Heute ist er der Direktor des jüdischen Missionswerks „Messengers of the New Covenant“. Als enger Freund von Dr. Arnold Fruchtenbaum unterrichtet und begeistert er in der Bibelschule von Ariel Ministries seit Jahrzehnten die Studierenden mit seinem lebendigen und bibeltreuen Unterricht. In den letzten Jahren hat der Herr vermehrt Tür und Tor von Gemeinden und Bibelschulen in anderen Ländern geöffnet, und so reist Mottel zum Unterrichten bis ans „Ende der Welt“. Er hat etliche Artikel und Lehrvideos veröffentlicht.
Mottel und seine Frau Deborah leben mit ihrem Sohn in New Jersey.
Das Video seines persönlichen Zeugnisses wurde mehr als 1 Mio. mal auf Youtube angesehen

 

Josias Terschüren Montag, 26.08.2019 um 19.30 in der FeG Hesel

Der moderne Staat Israel in Bibel, Politik und internationalem Recht.
Berliner Einblicke und Perspektiven eines politischen Analysten und Pastor.
Josias Terschüren / Initiative 27. Januar e. V.
Inhalte:
– Israel im internationalen Recht
– Iranthematik
– Antisemitismus/Antizionismus
– aktuelle  Situation der Deutsch-Israelischen Beziehungen
– biblische Grundlagen
Josias Terschüren (Jahrgang 1986) vermittelt als Pastor und Theologe, aber auch als politischer Analyst der Deutsch-Israelischen Beziehungen, Einblicke und Perspektiven aus seinen Erfahrungen zwischen Brüssel, Berlin und Jerusalem.
Herzlich willkommen!

Israel’s unüberwundene Kluft

Cody Archer

Was war die Ursache des hitzigen Streits am 14. Mai 1948, morgens in der Nationalversammlung, nur wenige Stunden vor der Ausrufung des Staates Israel? Über den Namen des Staates und die endgültige Formulierung der Erklärung war man sich einig geworden, aber die Frage, ob ein Bezug auf Gott im Text vorkommen soll, war für das Komitee das letzte Hindernis.

Ben-Gurion meinte, dass der letzte Satz der Erklärung: “Im Vertrauen auf den Fels Israels (צור ישראל) bezeugen wir hiermit diese Erklärung…” sowohl die religiösen als auch die säkularen Juden zufriedenstellen würde.weiterlesen

Das Gesetz des Mose und das Tausendjährige Reich

Die Fülle kommt erst noch

Wenn wir die Thora lesen, kommen wir nicht umhin festzustellen, dass hier mehrere gesellschaftliche Institutionen beschrieben werden, die in der Geschichte Israels offenbar nie ihre Fülle erreicht haben. Zum Beispiel:

  1. das Gerichtswesen
  2. die landwirtschaftliche Ordnung
  3. die Feste und die Zeitrechnung
  4. das Priestertum
  5. die Besiedelung des Landes

Wenn all diese Elemente in der Schrift vorkommen (und “die Schrift kann nicht aufgelöst werden” – Johannes 10:35), muss dann nicht eine Zeit kommen, in der dies alles zur Erfüllung kommt? Manche tun all diese Passagen als zum „alten“ Bund gehörend ab, weswegen sie durch den „neuen“ abgeschafft wären. Aber wir glauben, dass wir durch Jeschua die „Fülle aller Dinge“ im Himmel und auf Erden sehen werden – einschließlich aller Dinge in der Thora und den Propheten (Apg 3:21; Eph 1:10).

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„Seid still…“

„Das ist die stillste Zeit im Jahr…“ beginnt ein bekanntes Weihnachtslied von Norbert Wallner. Das Lied stammt aus dem Jahr 1945 – einer Zeit, als man froh war, wenn die Familie den Krieg überlebt hatte und man für jede noch so geringe Gabe Dankbarkeit empfand. weiterlesen